Businessplan aufstellen - Konzeptionierung
30.03.2020 | 6 Minuten Lesezeit

Businessplan aufstellen

Sie haben eine erfolgsversprechende Geschäftsidee? Mit dieser wollen Sie sich selbstständig machen und Ihr eigenes Business gründen? Dann sollten Sie loslegen und einen Businessplan erstellen, in dem Sie Ihre Geschäftsidee präsentieren und zusammenfassen – denn der Schritt in die Selbstständigkeit will gut geplant sein. Aber was muss eigentlich alles in den Businessplan rein? Hier erhalten Sie Tipps , wie Sie einen überzeugenden Businessplan aufstellen.

Der Businessplan – was ist das?

Der Businessplan ist die Eintrittskarte in Ihre Selbstständigkeit. Die Frage „Wie muss ein Businessplan aussehen?“ erscheint vielen angehenden Existenzgründern jedoch als unüberwindbare Hürde. Doch diese Sorge ist unbegründet: Der Businessplan, auch Geschäftsplan genannt, ist machbar. Er hilft Ihnen dabei, Ihre Geschäftsidee klarer zu umreißen, er dient als Leitfaden auf dem Weg der Unternehmensgründung und gibt Ihrem Vorhaben Orientierung und Struktur. Sie werden sich der Vor- und Nachteile Ihrer Existenzgründung bewusster. Hilfreiche Businessplan-Vorlagen unterstützen Sie dabei.

Eine Definition des Businessplans lautet: „Fahrplan für die Geschäftsgründung und den zukünftigen Unternehmensaufbau“. Er ist demnach eine schriftliche Zusammenfassung der Ziele, Strategien und Aktivitäten des zukünftigen Geschäfts. Neben dem Alleinstellungsmerkmal, den Zukunftsperspektiven und Erfolgschancen des angehenden Unternehmens sollten Sie auch eventuelle Risiken darstellen – und mögliche Lösungen dafür. Die meisten Businesspläne richten sich an potenzielle Kapitalgeber – zum Beispiel an Banken – mit dem Ziel, Investoren oder Geschäftspartner zu gewinnen – deswegen ist es so wichtig, dass Ihr Businessplan überzeugt.

Wie muss ein Businessplan aussehen?

Im Prinzip sind Aufbau und Inhalt eines Businessplans schnell erklärt. Der Businessplan skizziert die Struktur Ihrer Geschäftsidee – von der initialen Idee bis zum finalen Konzept. Er beinhaltet einen Textteil und einen Zahlenteil. Der Textteil beleuchtet alle Facetten des Unternehmenskonzepts. Achten Sie hier auf eine leicht verständliche, präzise, orthografisch wie grammatikalisch korrekte Sprache. Im Zahlenteil geht es um die Finanzplanung, etwa um die zu erwartenden Umsätze und die Betriebsausgaben.

Fassen Sie sich kurz: Vermeiden Sie lange Schachtelsätze, gliedern Sie den Businessplan klar und formulieren Sie verständlich. Ein optisch ansprechendes Layout gehört ebenfalls zu einem überzeugenden Businessplan. Ein wenig Zeit und Muße werden Sie brauchen, damit Sie den bestmöglichen Businessplan aufstellen – planen Sie dafür etwa zwei bis vier Wochen Vollzeitarbeit ein.

Aufbau und Inhalt des Businessplans

Wer sich mit Adobe Illustrator oder Adobe Photoshop auskennt, wird sich schnell in InDesign zurechtfinden. Dies liegt daran, dass die Benutzeroberfläche und viele Befehle ähnlich sind. Aber auch Nutzer, die vorher noch nie mit einem Adobe-Designprogramm gearbeitet haben, finden sich nach einer InDesign-Einführung gut zurecht. Denn die meisten Funktionen sind mit leicht wiedererkennbaren Symbolen gekennzeichnet und erschließen sich intuitiv.

Tipp: Besonders bei der Erstellung von Projekten, die für den Druck bestimmt sind, kommt es auf das richtige Format an. Bei CEWE finden Sie eine Vielzahl von Druckvorlagen im offenen PDF-Format, sowie als InDesign- und Illustrator-Datei für die entsprechenden Grafikprogramme. So können Sie gleich das gewünschte Format in der jeweiligen Anwendung öffnen und mit der Bearbeitung beginnen.

Businessplan-Bestandteil 1: Textteil

Erstellen Sie einen Businessplan, beginnt dieser immer mit dem Textteil und zwar mit der Executive Summary. Sie ist eine kurze, präzise Zusammenfassung Ihres Geschäftsvorhabens. Sie bietet der Leserschaft einen schnellen Überblick über alle relevanten Aspekte und soll Interesse wecken. Danach folgt das Kernstück Ihres Businessplans: eine detaillierte Beschreibung Ihrer Geschäftsidee und des zugrundeliegenden Konzepts, dem Nutzen für die Kundschaft und Ihrem Alleinstellungsmerkmal. Im Anschluss geht es um Sie bzw. Ihr Gründerteam: Im Mittelpunkt stehen Ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen. Zweck dieses Abschnittes ist es, dass potenzielle Geschäftspartner und Investoren Ihnen als Person vertrauen.

Danach folgt die Markt- und Wettbewerbsanalyse: Skizzieren Sie Marktgröße und Marktdynamik in Ihrem Segment sowie die aktuelle Wettbewerbssituation. Wer sind Ihre Kunden, wer sind Ihre Mitbewerber? Belegen Sie Ihre Darstellung mit Zahlen und Fakten aus den vorausgegangenen Analysen – denn mit einer genauen Kenntnis des Marktes können Sie punkten. Benennen Sie Ihr Marktsegment sowie das Marktpotenzial Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung. Beschreiben Sie anschließend in der Marketinganalyse, wie Ihr Produkt zum Kunden findet. Welche Angebots-, Preis-, Vertriebs- und Werbestrategie verfolgen Sie, wie ist der Vertrieb aufgebaut, wer ist Ihre Zielgruppe, wie ist Ihre Kommunikationspolitik, wie ist Ihre Preiskalkulation? Die Rechtsform Ihres Unternehmens und die Organisation des Unternehmens inklusive Personalplanung schließen den Textteil ab.

Businessplan-Bestandteil 2: Zahlenteil

Im Zahlenteil geht es ans Eingemachte – denn hier geht es darum, potenzielle Kapitalgeber und Geschäftspartner vom Erfolg Ihres Geschäftsvorhabens zu überzeugen. Zentrale Bestandteile sind der Kapitalbedarf, der Finanzierungsplan sowie eine Umsatz- und Rentabilitätsvorschau. Erklären Sie im Verkaufs-, Produktions- und Einkaufsplan detailliert, wie viele Produkte bzw. Dienstleistungen Sie verkaufen wollen, welche Umsätze Sie anstreben und welche Investitionen hierfür nötig sind. Thematisieren Sie auch Chancen und Risiken für die Zukunft und skizzieren Sie für die Risiken Lösungsansätze. Zum Schluss steht der Finanzplan, der die vorherigen Angaben zusammenfasst: Er beinhaltet den Investitionsplan, die Eröffnungsbilanz, die Liquiditätsplanung sowie eine Gewinn- und Verlustrechnung.

Für viele ist der Zahlenteil der schwierigste Part des Businessplans, denn die Zahlen sollen möglichst exakt sein – sie liegen meist aber noch gar nicht vor, wenn Sie den Businessplan aufstellen. Denken Sie jedoch daran: Nur mit einer überzeugenden Geschäftsidee sowie erfolgsversprechenden, realistischen Zahlen bezüglich des Kapitalbedarfs und der wirtschaftlichen Erfolgsaussichten werden Sie Investoren überzeugen können.

Businessplan-Bestandteil 3: Anhang

Damit der Leser einen Eindruck von Ihrer Persönlichkeit und Ihrer Qualifikation erhält, fügen Sie im Anhang folgende Unterlagen bei – sofern vorhanden: tabellarischer Lebenslauf, Referenzen, Gesellschaftervertrag, Pacht- oder Mietvertrag, Kooperationsverträge, Leasingverträge, Gutachten, Nachweis über eingetragene Schutzrechte und Übersicht der Sicherheiten. Je mehr Nachweise Sie vorweisen, desto vertrauenswürdiger wirken Sie.

Checkliste Businessplan

Wenn Sie sich das erste Mal mit dem Aufbau und dem Inhalt eines Businessplans zur Existenzgründung beschäftigen, wirkt die Aufgabe vielleicht überfordernd. Aber keine Sorge! Mit etwas Zeit und Konzentration wird er Ihnen gelingen. Vergessen Sie nicht: Mit dem Businessplan überzeugen Sie nicht nur zukünftige Investitions- und Geschäftspartner, sondern Sie erhalten auch einen Fahrplan, der Ihnen im weiteren Verlauf Ihrer Unternehmensgründung eine wertvolle Stütze sein wird. Zudem werden Sie im besten Fall mögliche Stolperfallen rechtzeitig erkennen, weil Sie sich während des Schreibens intensiv mit allen Aspekten Ihrer Geschäftsidee auseinandersetzen.

Im Internet finden Sie übrigens hilfreiche Businessplan-Vorlagen, die Ihnen als Orientierung dienen können. Damit Sie keinen der notwendigen Bestandteile des Businessplans aus den Augen verlieren, haben wir von CEWE eine Checkliste für den Businessplan für Sie zusammengestellt – diese können Sie Punkt für Punkt abarbeiten:

  • Zusammenfassung (Executive Summary)
  • Geschäfts- bzw. Produktidee
  • Gründerteam
  • Markt- und Wettbewerbsanalyse
  • Vertrieb und Marketinganalyse
  • Rechtsform
  • Organisation des Unternehmens und Personalplanung
  • Verkaufs-, Produktions- und Einkaufsplan mit Chancen und Risiken
  • Finanzierung mit Kapitalbedarfsplanung, Finanzierungsplan, Rentabilitätsplanung, Liquiditätsplanung
  • Anhang mit Dokumenten

Businessplan einfach erklärt und einfach erstellt

Haben Sie eine überzeugende Geschäftsidee und möchten Sie Ihr eigenes Unternehmen gründen, dann warten Sie nicht mit der Erstellung Ihres Businessplans. Achten Sie dabei auf die folgenden Kriterien: klare Gliederung, einfache, aber präzise Formulierungen, genaue Beschreibung Ihrer Geschäftsidee, optisch ansprechendes Layout.

Folgen Sie unserer Checkliste für den Businessplan – den fertigen Plan geben Sie bei CEWE in den Druck. Ob mit Klebebindung, Spiralbindung oder Klammerheftung – Sie können Ihren Businessplan individuell gestalten, zum Beispiel als Broschüre. Und für den Investoren-Pitch erhalten Sie bei uns passende und professionelle Visitenkarten. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Existenzgründung!

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