Visitenkartenformate in der Übersicht
04.03.2020 | 6 Minuten Lesezeit

Die perfekte Visitenkartengröße: Warum es auf das Format ankommt

Für die auch als Businesskarten bekannten Visitenkarten existiert kein „offizielles“ Standardformat. Je nach Branche und Land gibt es besondere Vorlieben, aber in Deutschland und vielen anderen Ländern haben sich die Abmessungen 85 x 55 mm bzw. 55 x 85 mm durchgesetzt. Visitenkarten mit diesem Format entsprechen keiner DIN-Norm, haben aber die gleiche Größe wie gängige Bankkarten. Warum das wichtig ist und wie Sie selbst Visitenkarten im Standardformat so gestalten, dass diese beim Empfänger im Gedächtnis bleiben, erfahren Sie hier.

Warum ist das Visitenkartenformat 85 x 55 mm so beliebt?

Es gibt mehrere Gründe, warum ausgerechnet das Format mit den Abmessungen 85 x 55 mm so weit verbreitet ist. Eine Visitenkarte dieser Größe lässt sich einfach zwischen Zeigefinger und Daumen halten und bietet genug Platz, um die wichtigsten Informationen in einer gut lesbaren Schrift darauf unterzubringen. Ausschlaggebend dafür, dass dieses Format heute so gängig ist, ist aber auch, dass es in fast jede Brieftasche passt, denn die Visitenkarte hat die Größe einer Bankkarte. Steckt der Empfänger sie in sein Portemonnaie, kann sie nicht so schnell beschädigt werden oder verloren gehen. Ein weiterer Vorteil: Was neben Kredit- und Versicherungskarte in der Brieftasche steckt, wird meist als wichtig wahrgenommen.

Karten in dem beliebten Format können Sie zudem bequem überallhin mitnehmen: Wenn Sie sich ein Visitenkarten-Etui zulegen wollen, dann finden Sie eine Vielzahl von Modellen in der passenden Größe. Brieftaschen eignen sich ebenfalls gut zum Verstauen. Dort bleiben die Visitenkarten vor Knicken geschützt, zudem hat man sie stets griffbereit, wenn es darauf ankommt. Das ist ein entscheidender Vorteil, denn niemand möchte bei einem Business-Meeting ohne Visitenkarte dastehen oder ein beschädigtes Exemplar überreichen müssen.

Eine individuelle Visitenkarte trotz des immer gleichen Formats?

Visitenkarten im Hochformat sind unüblicher als solche im Querformat. Warum also nicht alle Infos so aufdrucken lassen, dass die Karte zum Lesen hochkant gehalten wird? Das kann bereits für einen zweiten interessierten Blick beim Empfänger sorgen. Natürlich kann es sein, dass Sie dafür Ihr übliches Visitenkartenlayout überarbeiten müssen. Allerdings sollten Sie ohnehin vor jedem neuen Druck die Karte genau prüfen und gegebenenfalls veraltete Daten austauschen – zu dieser Gelegenheit könnte auch das Design neu überdacht werden. Außergewöhnliche Visitenkarten müssen nicht zwingend ein ungewöhnliches Format haben, sondern können ebenso durch die Papierart, Farbgebung und Gestaltung auffallen.

Sollte Ihnen das Standardformat nicht zusagen, können Sie natürlich auch andere Abmessungen wählen. Das Format 90 x 50 mm bzw. 50 x 90 mm zum Beispiel weicht nur geringfügig von der gängigen Visitenkartengröße ab, liegt dadurch aber bereits anders in der Hand.

Was tun, wenn das Format zu klein für alle Informationen ist?

Firmenlogo und -name, Jobposition, Kontaktdaten und eventuell relevante Social-Media-Kanäle müssen heute auf Visitenkarten Platz finden. Das kann schnell überladen wirken. Deshalb müssen Sie aber nicht das Format wechseln: Lassen Sie einfach einen Teil der Informationen auf die Rückseite drucken. So erhalten Sie eine zweiseitige Visitenkarte. Nochmals verdoppeln können Sie den Platz, indem Sie sich für eine vierseitige Visitenkarte entscheiden. Eine gute – aber sicher nicht die einzige vorstellbare – Aufteilung bei den verschiedenen Ausführungen sieht so aus:
  • Einseitige Visitenkarte: Firma sowie Name und Position des Angestellten oder Name und Profession bei Freiberuflern; darunter die Kontaktdaten – mit dieser klassischen Aufteilung können Sie nichts falsch machen.
  • Zweiseitige Visitenkarte: Auf der Vorderseite lassen sich Firmenname und -logo unterbringen, alle mitarbeiterbezogenen Daten finden auf der zweiten Seite Platz. Auch Freiberufler könnten an dieser Aufteilung für ihre Visitenkarte Gefallen finden: Auf der ersten Seite stehen der Name und die Berufsbezeichnung beziehungsweise die angebotene Dienstleistung, auf der zweiten Seite alle Kontaktdaten.
  • Vierseitige Visitenkarte: Hier haben Sie besonders viel Spielraum und sollten diesen auch nutzen. Ist Ihr Firmenlogo bekannt? Dann setzen Sie doch ein Statement, indem Sie es als einziges Element auf der ersten Seite platzieren. Alle wichtigen Informationen kommen in den Innenteil, auf die Rückseite ein Slogan. Freiberufler können zum Beispiel einen besonderen Akzent mit einer Illustration auf der Vorder- oder Rückseite setzen, die ihre Tätigkeit symbolisiert.

Ein Extra-Tipp für alle, die neben der Schrift auch Fotos auf ihre Karten drucken möchten: Bedenken Sie auch bei Visitenkarten in kleinem Format, dass die Pixel-Anzahl des gewählten Bildes für eine hohe Druckqualität ausreichen sollte. Welche Auflösung gebraucht wird, verrät bei allen CEWE-Produkten die Druckdatenanleitung.

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